1 von 2
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
1 von 2

Umweltfreundliches Kopierpapier

 

Rund die Hälfte des Papierverbrauchs in Deutschland entfällt neben Presseerzeugnissen auf Büro und Kommunikation. Die Verwendung von Recyclingpapier schont wertvolle Ressourcen und reduziert die Umweltbelastung. Aber gibt es zwischen Papierprodukten aus Altpapier und Frischfaser-Papieren qualitative Unterschiede?

Vorteile von Recycling-Kopierpapier

Recyclingpapier schont die Umwelt, da es die Abholzung von Wäldern sowie den Wasser- und Energieeinsatz bei der Herstellung reduziert. Doch wodurch unterscheiden sich Recyclingpapiere von denen aus Primärfasern?

Die ersten Recyclingpapiere, die in den 1980er Jahren auf den Markt kamen, waren grau und unbeschichtet. Heutzutage weisen Recyclingpapiere die gleiche Haptik und Optik wie Papiere aus Frischfasern auf. Auch in puncto Druckergebnis steht Recycling-Kopierpapier herkömmlichem Papier aus Primärfasern in nichts nach!

Die Unterschiede finden sich in Nachhaltigkeit und Herstellung:

Recyclingpapier

  • Keine giftigen Chemikalien und Zusätze
  • 70 % geringerer Wasserbrauch
  • 60 % geringerer Energieverbrauch
  • weniger Abwasserbelastung
  • Schont Wälder und sichert den Lebensraum vieler Tiere
  • Kurze Transportwege, da das Altpapier direkt aus Deutschland stammt

 

Frischfaser

  • Einsatz von Chemikalien, um Fasern aus dem Holzverbund zu trennen
  • Wasser- und energieintensive Herstellung
  • 1 kg Frischfaser = 2 kg Holz
  • Importierte Holz- und Zellstoffe
  • Abholzung von Wäldern

 

Recycelte Papierfasern haben lediglich eine Einschränkung: Sie sind nicht endlos recyclingfähig. Je öfter sie recycelt werden, desto kürzer werden sie. Die Zugabe von frischen Fasern ermöglicht die Weiterverwendung.

Gleiche Qualität und bessere Umweltbilanz – umweltschonendes Kopierpapier lohnt sich!

Bei uns finden Sie Recyclingpapiere in allen gängigen Formaten: Ob DIN A3 oder DIN A4, hoher Weißegrad oder spezielle Grammatur, bei memo werden Sie garantiert fündig.

Recyclingpapier von memo spart wertvolle Ressourcen

Wie wird Recyclingpapier hergestellt?

Papier ist kein Müll, sondern eine wertvolle Ressource. Um aus Altpapier umweltfreundliches Kopierpapier zu machen, sind einige Schritte nötig:

  • Sortierung nach Papierart im Recyclingwerk: besonders wichtig, da z.B. braune Kartons nicht in weiße umwandelbar sind. Dunkle Papiersorten werden für neue dunkle Produkte genutzt!
  • Deinking-Verfahren: die Druckerfarben werden aus dem Altpapier entfernt
  • Vermengung mit Wasser: Vermengt mit Wasser lösen sich die Fasern des Altpapiers und ein Papierbrei entsteht
  • Entfernung der Farbteilchen: Der Papierbrei wird mit Natronlauge und Tensiden gereinigt, die Farbteilchen werden abgetragen
  • Bleichung: Je nach gewünschtem Farbwert, wird das Papier noch mit Sauerstoff oder Wasserstoffperoxid gebleicht

 

Je nach Verwendungszweck wird das Papier im Nachgang noch weiter verarbeitet. Das entstehende Recyclingpapier ist so hochwertig, dass es sich für alle Büroanwendungen eignet, etwa als Kopier- oder Druckerpapier.

Für jeden Zweck das passende Papier

Die Recycling-Kopierpapiere auf memo sind ausnahmslos mit dem Blauen Engel oder Ecolabel ausgezeichnet. Alle Frischfaserpapiere sind FSC-zertifiziert. In unserem Sortiment finden Sie Papier der Marken Steinbeis, modi, Antalis und Papyrus sowie die memo Eigenmarke. Die Produkte rund um "memo Print", "Recycling White", "Recycling Plus" und "Recycling Pro" zeichnen sich durch exzellente Ökologie und Qualität aus:

  • Herstellung aus 100 & Recyclingpapier
  • Auszeichnung mit dem Blauen Engel
  • Optimale Laufeigenschaften auf Kopierern (DIN EN 12281) 
  • Höchste Alterungsbeständigkeit (DIN 6738) 
  • Staubarm geschnitten und in Klimaschutzverpackung verpackt 

 

Die Auswahl des Papiers hat großen Einfluss auf das Druckergebnis und ist abhängig vom Druckverfahren und vom Verwendungszweck. Sie finden bei memo Kopierpapiere für Inkjet- oder Laserdrucker, sowie in verschiedenen Grammaturen und Weißegraden.

Welches Papier für welchen Drucker?

Allgemein lässt sich Kopierpapier in verschiedene Papiersorten unterteilen: Premium-, Universal- und Multifunktionspapier.

Universal-Multifunktions-Papier

  • Für alle Standarddrucke im Büro
  • Für Interne & externe Korrespondenzen
  • Für beidseitige Ausdrucke

 

Premium-Druckerpapier

  • Für hochwertige Ausdrucke
  • Für externe Korrespondenzen geeignet
  • Für Farbausdrucke

 

Mit dem passenden Kopierpapier entstehen auf Tintenstrahl- oder Inkjetdruckern detailscharfe Drucke. Die Besonderheiten von Inkjet-Druckerpapier:

  • Die Farbe kann gut in das Blatt eindringen
  • Die Tinte trocknet schnell auf dem Papier
  • Die Farbechtheit wird erhalten

 

Tipp: Tintenstrahldrucker arbeiten mit feuchten Farben, daher ist es sinnvoll Kopierpapier mit einer höheren Grammatur zu verwenden, damit die Farben nicht durchscheinen!

Für Laserdrucker gibt es ebenfalls einen speziellen Papiertyp:

  • Tonerpartikel werden vom Papier besonders gut aufgenommen
  • Glatte Oberfläche
  • Farbe dringt nicht in das Blatt ein

 

Die Laufeigenschaften zeigen an, wie gut ein Kopierpapier durch den Drucker gezogen wird. Die europäische Norm DIN EN 12281 besagt, dass ein Papier vollumfänglich für den Einsatz auf Kopierern und Laserdruckern geeignet ist.

Die Alterungsbeständigkeit eines Druckerpapiers wird mit den Normen DIN ISO 9706 und DIN 6738 gekennzeichnet. Die Normen sind gleichwertig und unterscheiden sich nur im Hauptaugenmerk: DIN ISO 9706 zielt auf die Herstellung, DIN 6738 auf Gebrauch und Lagerung ab.

Grammatur und Weißegrad bei Recycling-Kopierpapieren

Recyclingpapiere können bzgl. der Optik gut mit Frischfaserprodukten mithalten. Der Weißegrad eines Papierprodukts gibt an, wie weiß ein Papier ist. Für Recyclingpapiere wird das ISO-Verfahren angewandt, das sich zwischen 60 und 100 % bewegt. Kopierpapiere mit einem Weißegrad von 60 bis 70 % nach ISO haben einen gräulichen Farbton.

Faustregel: Je geringer der Weißegrad, desto höher der Anteil an bedrucktem Altpapier!

Die Kennzeichnung von Frischfaserpapier erfolgt nach CIE. Die Werte bewegen sich zwischen 55 und 180.Die Grammatur eines Kopierpapiers gibt Auskunft über Papierstärke und Dichte. Die Grammatur ist ausschlaggebend für die Qualität eines Ausdrucks.

Ein hohes Papiergewicht sorgt für blickdichte Ergebnisse und eine hochwertige Haptik!

Grammaturen lassen sich wie folgt einteilen:

  • 75 g/m² - 100 g/m²: Die Standard-Grammatur eignet sich für den allgemeinen Schriftverkehr und alle Büroarbeiten. Papier mit 80 g/m² gilt als Standardpapier. Zur Ablage in Ordnern sind dünnere Blätter ideal. Achten Sie darauf, ob sich das Papier beidseitig bedrucken lässt!
  • 90 g/m² - 120 g/m²: Das etwas schwerere Papier eignet sich für Geschäftsdokumente.
  • 110 g/m² - 120 g/m²: Die optimale Grammatur für Briefumschläge.
  • 170 g/m² - 200 g/m²: Ideal für Magazine.
  • 300 g/m² - 400 g/m²: Die Grammatur eignet sich zum Druck von Visitenkarten.

 

Die Opazität gibt an, wie lichtdurchlässig ein Kopierpapier ist. Ein Wert von 100 bedeutet, dass das Papier lichtundurchlässig ist. Ab einem Wert von 80 eignet sich das Kopierpapier für den beidseitigen Druck.