Tipps und Informationen zu umweltverträglichem Schulbedarf
Immer mehr Verbraucher achten beim Kauf von Lebensmitteln, Textilien oder Kosmetik auf gesundheits- und umweltverträgliche Bio- und Ökoqualität. Aber wie sieht es mit den Dingen des täglichen Gebrauchs, speziell beim Schulbedarf aus? Gerade beim Kauf dieser Artikel sollte auf einwandfreie Qualität geachtet werden – nicht nur den Kindern zuliebe sondern auch zugunsten von Umwelt und Klima.
Hierbei gibt es zahlreiche Faktoren, die ein Produkt als ökologisch, gesundheitsverträglich und damit auch ökonomisch ausweisen:
- Fertigung aus Recyclingmaterialien oder nachwachsenden Rohstoffen (z.B. zeichnet das „FSC®“-Siegel Holz als aus garantiert nachhaltig stammender Forstwirtschaft aus)
- Frei von gesundheitsschädlichen Zusätzen (z.B. Weichmacher in Kunststoffen)
- Verzicht auf chlorhaltige Kunststoffe
- Energieschonende und wassersparende Produktionsverfahren
- Umweltgerechte Entsorgungsmöglichkeiten nach Gebrauch (Demontage- und Recyclingfähigkeit)
- Nachfüll- und Nachkauf-Lösungen
- Reparaturfreundlichkeit bzw. „intelligente“ Konstruktionen (Qualität, Funktionalität, Langlebigkeit)
- Verpackung (Verzicht auf Einzelverpackungen, möglichst (Recycling-)Papier oder chlorfreie PP/PE-Folie)
Es sind die kleinen Dinge, die oft ein großes Ganzes bewirken: Auch und gerade beim bewussten Kauf von Schulmaterialien lassen sich möglichst natürliche, chemisch unbelastete Materialien verwenden, kann sparsam mit natürlichen Ressourcen umgegangen, Abfall vermieden und damit letztlich ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung und zum Schutz unserer Umwelt und unserer Gesundheit geleistet werden.